Kaffee richtig lagern: Vier Gegner des Aromas
Sauerstoff, Licht, Wärme und Feuchtigkeit kontrollieren, ohne aus der Aufbewahrung eine Wissenschaft zu machen.
Artikel lesen →Temperaturwechsel, Kondenswasser und Fremdgerüche: Weshalb der Küchenschrank für den Tagesbedarf meist besser ist.

Der Kühlschrank ist kühl – und wirkt deshalb wie der logische Ort für Kaffee. Im Alltag bringt er jedoch Feuchtigkeit, Gerüche und ständige Temperaturwechsel ins Spiel.
Wird ein kalter Behälter geöffnet, kann sich an Bohnen und Innenwand Feuchtigkeit niederschlagen. Gleichzeitig nimmt Kaffee leicht Gerüche seiner Umgebung auf. Wer die Packung täglich hinein- und herausstellt, wiederholt genau diese Belastung immer wieder.
Eine stabile, trockene Umgebung schützt besser als niedrige Temperatur mit häufigen Wechseln. Für den laufenden Wochenbedarf genügt eine gut verschlossene, lichtundurchlässige Verpackung im Schrank. Der Platz sollte nicht direkt neben Wärmequelle oder Spülmaschine liegen.
Große Vorräte lassen sich portionsweise einfrieren, wenn sie wirklich luft- und feuchtigkeitsdicht verpackt werden. Eine Portion wird nur einmal entnommen und vor dem Öffnen vollständig auf Raumtemperatur gebracht. Wiederholtes Einfrieren und Auftauen ist zu vermeiden.
Nimm den aktuellen Verbrauch aus dem Kühlschrank und lagere ihn trocken im Schrank. Beobachte eine Woche lang Duft, Mahlverhalten und Geschmack. Soll ein Vorrat eingefroren werden, packe kleine Portionen mit Datum separat ab.
Eine offene Kaffeetüte im Kühlschrank schützt nicht vor Alterung. Sie verbindet Sauerstoffkontakt mit Feuchtigkeit und Fremdgerüchen. Auch die Kühlschranktür ist wegen der häufigen Temperaturschwankungen ungeeignet.
Für den Alltag: kaufen, was zeitnah verbraucht wird, gut verschließen und trocken lagern. Einfrieren ist eine Vorratsstrategie, keine tägliche Aufbewahrung.
Weitere Hinweise zu Bohnenauswahl und Lagerung findest du im Sortiment von Lulus Coffee Factory.
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