Bohnenbehälter am Vollautomaten: Vollmachen oder frisch nachfüllen?
Warum ein großer Hopper kein Vorratsschrank ist und kleinere Mengen Aroma und Maschinenpflege erleichtern.
Artikel lesen →Restmenge planen, Übergangsbezüge akzeptieren und Einstellungen kontrolliert an die neue Röstung anpassen.

Ein Sortenwechsel am Vollautomaten ist kein Knopfdruck. Im Hopper und Mahlweg bleiben Reste, und die neue Röstung braucht häufig eine andere Mahlgrad- oder Aromaeinstellung.
Wer den Behälter bis zum Rand füllt, bindet sich für viele Getränke an eine Sorte. Besser ist, den Wechsel vorauszuplanen und den Bestand auslaufen zu lassen, ohne das Mahlwerk leer und unnötig lange zu betreiben.
Die ersten Bezüge enthalten Mischungen aus alter und neuer Bohne. Das ist normal. Beurteile die neue Sorte erst nach einigen Tassen. Je nach Gerät dürfen Bohnenbehälter oder Mahlgrad nur in bestimmter Weise behandelt werden; die Anleitung hat Vorrang.
Starte mit bisheriger Getränkemenge und mittlerer Aromastufe. Schmeckt die neue Bohne dünn oder läuft auffällig, Mahlgrad nur in kleinen Schritten und im vorgeschriebenen Betriebszustand ändern. Zwei bis drei Bezüge können nötig sein, bis die Änderung vollständig ankommt.
Nicht nachfüllen, wenn der alte Bestand nur noch für wenige Tassen reicht. Neue Bohne einfüllen, Übergangsgetränke markieren und danach Geschmack sowie Tresterbild beobachten.
Den Hopper mit Wasser auszuwaschen oder Bohnen mit Werkzeug ins Mahlwerk zu drücken gefährdet die Maschine. Auch eine große Mahlgradänderung kann Blockade oder schlechten Bezug verursachen.
Fülle künftig kleinere Mengen ein. Das hält Bohnen frischer und macht spontane Sortenwechsel deutlich einfacher.
Vollautomatengeeignete Röstungen bietet Lulus Coffee Factory; bei Mahlwerksauffälligkeiten hilft Espresso Becker.
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